Carnaval in Santiago
mit Salsatanzkurs              17. bis 31. Juli 2012

Kurzbeschreibung

Kuba, „das schönste Land, das Menschenaugen je gesehen“, „das Paradies zwischen kolonialer Vergangenheit und Revolution“ – Liebeserklärungen von Dichtern und Helden, an dieses Land, an seine Hauptstadt Havanna und an seine Musikstadt Santiago.
Jedes Jahr im Juli feiert und tanzt Santiago eine ganze Woche lang zu Trommelrythmen und schrill klingenden Stakkatos chinesischer Trompeten, seinen Carnaval.

Ein mitreisendes, farbenprächtiges Straßenfest mit Umzügen, Musik und natürlich viel Tanz. Einige der Karnevalsgruppen  sind mehr als 300 Jahre alt. Sie wurden einst von Sklaven gegründet. Zum Ende des 16. Jahrhunderts führten die Spanier ihre eigenen Feste in die Kolonie ein. Bei den Karnevalsumzügen gingen die Spanier vorneweg.

Am Ende des Zuges durften die Sklaven ihre eigene Musik spielen und sich mit abgelegter Kleidung ihrer Herren ausstaffieren. Damals kamen auch 30 000 französische Siedler nach Santiago. Und nachdem die Sklaverei auch auf Kuba abgeschafft war, holten die Plantagen-besitzer Tausende von chinesischen Arbeitern ins Land.

Wenn es etwas gibt was die ganze Schönheit der Insel und die Mentalität seiner Bewohner in sich trägt so ist es die eigene Musik und der eigene Tanz. Ob Son oder Rumba ... Kubaner lieben und leben ihre Musik. Das gilt besonders für die Salsa, sie kocht in Santiago. Hier liegen ihre Wurzeln, hier ist sie zu Hause.

Unser Reiseprogramm meidet meist die üblichen touristischen Reisziele und sucht die Nähe zu Mensch und Kultur. Die in Hamburg lebende, in Santiago geborene Reiseleiterin besteigt mit uns in Hamburg das Flugzeug. Zusammen mit zwei weiteren deutschsprachigen Begleiterinnen, Dalia und Mercedes,  welche in Havanna auf uns warten, erhalten wir auch die notwendige Hintergrundinformation um Einblicke und Eindrücke zu besser zu verstehen. Die Unterbringung in Privatpensionen ermöglicht den Kontakt zur kubanischen Familie und dem kubanischen Alltag. Unser jeweiliger einheimischen Tanzpartner vom Vormittagskurs begleitet uns gerne auch zu den zwanglosen abendlichen Veranstaltungen und wird nie des Tanzens müde.

Aus unserem Bestreben den Tanzschülern ein möglichst authentisches Bild von Mensch, Natur und Kultur in Kuba zu vermitteln ergab sich folgende Wohn- und Speisekombination. Wir wohnen in den ersten 3 Tagen in Havanna in Privatpensionen, essen jedoch gemeinsam und bestimmen selbst unseren Speiseplan. Tropische Früchte und eine Languste sollte niemals fehlen. In unserer Zeit in Santiago leben und speisen wir in Familien. Hier orientieren wir uns an dem familliären Speiseplan, aber keine Angst, wir werden vorher immer gefragt ob wir das jeweilige Gericht auch mögen.
Im All-Inklusive-Hotel am Ende der Reise erwartet uns die nötige Ruhe zur Erholung und vielleicht zum Verarbeiten des Erlebten. Wir essen am Buffet.